bestimmt habt Ihr sie schon sehnlichst erwartet, unseren neuen Pixelplausch! In Folge 14 dürfen wir zum ersten Mal unseren lieben Thomas aka VfBFan begrüßen, einen weiteren geschätzten Podcast-Kollegen aus dem M10Z-Kollektiv. Inhaltlich geht es um folgende Themen:
Maker-Vibes – repariert ihr defekte Elektro-/Elektronikgeräte selbst?
Disco Elysium – Hassliebe gegenüber Videospielen
M12G – Wir küren im M10Z-Forum das Spiel des Monats (völlig transparent und objektiv)
Die Themen dürften wieder selbsterklärend sein, deshalb sparen wir uns hier lange Ausführungen. Es ist jedenfalls wieder für alle etwas dabei.
Wie immer, abschließend noch ein paar Links zu Seiten und Spielen, die wir in der Folge ansprechen:
Ich habe das vergangene Jahr kaputte Espressomaschine gekauft und repariert. Da hatte am Ende des Jahres jeder zum Geburtstag Kaffeemaschinen und beim Umzug nach China habe ich die Bürokaffeemaschine einfach da gelassen.
Die Wahrheit ist ja : meistens sind es Kleinigkeiten die kaputt sind. Mal da einfach Dreck, ein kaputtes Kabel oder ein beschädigter Kondensator.
Kann ich mich nicht erinnern, die bekommen zu haben.
Bin gestern im wachen Zustand nur bis in den Reperaturteil gekommen.
Bin bei sowas dankbar, das es YT Videos gibt die einem Schritt für Schritt Ding erklären.
Habe so am letzten Auto die Seitenverkleidung ausgebaut um eine “heruntergefallene” Beifahrerscheibe wieder aus den Untiefen zu holen und wieder in ihrem Mechanismus zu befestigen.
Und viel wichtiger, defekte Tasten an meinem Elite / Controller wiederhergestellt.
Aber meist bin ich zu faul. Bzw. habe da halt keinen Spaß dran am basteln und tüfteln.
Würde also nie so Hobbyprojekte starten, was eigentlich schade ist.
In Wien gibt steht eine orange Ascaso Dream (jetzt Dream One) eingepackt in einer Kiste bis ich wieder da bin. Kannst die solange haben Sieht auch stylisch aus.
Nichts geht über einen ehrenlos reudigen Filterkaffee. Am besten noch vom Vortrag und in der Micro aufgewärmt. Siebträger ist was für Spießbürger. KaffeeDiskussion incoming
Zu den ganz wilden Zeiten während Corona und Langeweile unsererseits, hat der Kollege regelmäßig die halbvolle Kanne Filterkaffee vom Vortag noch mal durchlaufen lassen. Standard!
Wir warteten eben täglich auf Arbeit und haben Kaffee getrunken.
Irgendwann war die Maschine dann kaputt, aber die 30 Euro waren eine mehr als lohnende Investition.
Ach so, Nachtrag jetzt wo ich es in wacherem Zustand gehört habe:
Das Fairphone 1 hatte ich auch (habe auch noch die schöne Rückenabdeckung mit der signierten Widmung, weil ich das mitfinanziert hatte). War schon ein cooles Ding. Als gerne schnell und neu Idiot hat es mich aber irgendwann verloren, da ich was aktuelleres wollte.
Finde die Idee aber immer noch super im Grunde.
Zu Disco Elysium…also das ist noch immer eine meiner liebsten Spielerfahrungen. Dieses edeltriste, die kaputten aber irgendwie charmanten Gestalten und halt das Gameplay. Denn klar muss da viel gelesen (oder zugehört seit dem update) werden..aber ich fand das System dahinter, das Gespräche halt absolut Skillcheck verhaftet sind super geil.
Habe mich keine Sekunde gelangweilt und würde es gerne nochmal spielen, aber momentan keine Zeit.
Hatte auch schon einen zweiten Run gestartet und wollte es ganz anders angehen, hat damit geendet das ich mich verskillt habe und super früh GESTORBEN bin. Ja das geht. Insofern, ich halte es für ein RPG…für mich selbst sogar eines der Besten und es hat auch replay value. Vor allem durch seine Fülle an Nebenstorys.
Alleine die Church Ravers Quest wird für immer in meinem Kopf bleiben.
Egg Head <3 HARD CORE TO THE MEGA!
Ich kann die Hassliebe zu Disco Elysium nachfühlen. Während dem Spielen hoffte ich auf den offenbarenden Moment, der nie kam. Dafür konnte ich meine Speedreading-Skills verbessern.
Ich spiele hier mal den Advocatus Diaboli und behaupte dreißt, dass Disco auch nur so herrausfordernd wahrgenommen wird, weil 90% der Games halt unterkomplexe … sind und das Hirn maximal auf ner motorischen Ebene herrausfordern. Wie viele Games gibts zum Beispiel, die überhaupt den Anspruch erheben sich intensiver mit politischen Ideologien auseinanderzusetzen. Disco macht das eigentlich sogar sehr geschickt, weil es viele Themen in den Hintergrund verlagert, damit die Welt ansich aber glaubhaft und tief wirken lässt. Die eigentliche Geschichte ist relativ flach, wird aber eben besonders, weil wir hier keine durchsichtige Spielwelt, keine schwarz oder weißen Charaktere, keine sofort durchdringbaren Spielsysteme, keinen gradlinigen Ehrzähfaden und so weiter und so fort haben. Am Ende landen wir bei so einem Spieldesign dann auch recht bei der (ausbleibenden) Anbiederung an die Spielenden. Viele moderne Games, gerade im AAA Bereich versuchen (auf Grund der Gewinnmaximierung bzw. Refinanzierung) ja nicht anzuecken und da ist Disco mit all seinen Kompliziertheiten, Ecken und Kanten eine sehr freudige Abwechslung.
Deinen Ausführungen pflichte ich durchaus bei. Disco traut sich etwas und dafür respektiere ich es. Neben den ganzen Themen, die es so ein wenig selbstverliebt aufmachte, vergaß es aber, mich in der Rolle des Detective abzuholen. Mich hatte vorab hauptsächlich die Werbeaussage über detektivisches Gameplay angemacht. Harry ist aber nur geframed als Detective. Das Gameplay gab es für mich zu keinem Zeitpunkt her.