Tri-bunal #05 – relevant, recent Releases

(Das hier wird ein Spoiler Thread zu The Caribou Trail, wer dieses Spiele selber erleben moechte, ca. ~4h, sei angeraten dies vor dem Lesen der Kommentare zu tun ;-))


Hallo Freunde, Fans und Liebhaber:innen aller Videospiele,

die fünfte Episode des Tribunals ist für euch fertig. Ich sage es jedes Mal, aber wir hatten erneut spannende und diskussionswürdige Titel dabei. Insbesondere das „finale“ Spiel ließ sich aufgrund starker Spoiler im Cast nicht ausreichend besprechen. Daher laden wir euch ein, dies mit uns gemeinsam im Forum zu tun!

In dieser Episode spielen oder besprechen wir die folgenden Spiele:

Wir freuen uns über Kommentare und Feedback im Forum!

Hier noch einmal ein Eindruck des zähen Kochen-Minispiels.

cooking.png

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Ich habe kurz nach dem Cast die restlichen fünf Minuten noch gespielt. Im Folgenden möchte ich meine Kritikpunkte zum Ende bzw. dem letzten Drittel des Spiels äußern.

Endgame Spoiler

Ab dem Zeitpunkt „Bereite die Abreise vor und klapper diese drei Aufgaben auf der Karte ab” ging es für mich bergab. Die drei Tätigkeiten tragen absolut nichts zum Spiel bei. Man hätte sie genauso gut automatisiert oder als Walk-in-Simulator gestalten können. Ob ich eine Waffe platziere oder nicht, ist völlig egal.

  • Die Leute sind weiterhin viel zu plauschfreudig, obwohl der Tod um sie herum ist.
  • Es ist unnötig zäh, spielerisch gesehen.

Ab dem Zeitpunkt „Flucht/Abruecken” geht das Spiel plötzlich in einen „Der Protagonist halluziniert/stellt sich vor/Traum”-Modus über und das Level verändert sich, je nachdem, wo man gerade entlangläuft. Ähnlich wie bei Layers of Fear: Man schaut in Richtung X, dann in Y, dann wieder in X und die Gänge sehen anders aus.

  • Das trägt nicht viel bei, kommt völlig aus dem Nichts und ist „mehr gewollt als gekonnt”.

Ab dem Zeitpunkt „Die letzten Meter“ ist das Spiel schon fast ein Happy End. Helles Licht, freundliche Musik, gute Laune. Der Protagonist hat überlebt, läuft zum Boot, alles ist toll, fast wie ein Urlaub.

  • Das wirkt fast schon wie eine Verhöhnung der Opfer, außer man will hier irgendwie die Erleichterung darstellen. Das hat bei mir aber nicht gewirkt.

In der End-Card wird dann ja noch einmal der historische Ablauf dargelegt. Alle fahren nach Frankreich und 80 % sterben.

  • Es wäre das viel stärkere Ende gewesen, das zu zeigen, anstatt diesen pseudo-schlauen Traumwandelweg und „ich habe so ein schlechtes Gewissen bzgl. Loennis Tod“.

Alles in allem kann man das schon machen. Mein Fazit klingt schlechter, als das Spiel ist. Das liegt aber nur daran, dass es für mich nach zwei Dritteln so massiv in der Wahrnehmung umgeschwungen ist.

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Ein bisschen Wissen zum geschichtlichen Hintergrund.

CBC.ca – As It Happens – New game tells the story of the Newfoundland soldiers who fought a brutal WW I campaign

Und hier das namensgebende Rentier:

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Zum 1. Weltkrieg kommt mir 11-11 Memories Retold in den Sinn.
Habe ich gespielt, fand ich gut.

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Hab den Wikipedia Artikel durchgelesen - schon eine ganz interessante Erfahrung das digital nachererzaehlt zu erleben.

Das fand ich nicht so „schlimm“, wie es sich bei dir im Cast angedeutet hat. Doch gebraucht hätte ich sie auch nicht. Der eigentliche Fluchtweg von der Salzwüste in Richtung Meer war optisch und von der Entfernung her eher übersichtlich, keine Ahnung, warum es da diese Inszenierung braucht. Als ob die dort ein Labyrinth gegraben hätten. Aber soll bestimmt nicht logisch sein, sondern eher irgendwie den schwierigen und endlosen Weg aus dieser Hölle des Krieges darstellen?

Warum er nur dank des gefallenen Kameraden und Freundes den Weg herausgefunden hat und er sich so sehr bei ihm dafür bedankt hat, weiß auch nicht …

So wirklich verstanden, warum seine Schwester (die des Freundes), an die man auch einen Brief schreiben kann, wenn man die Sachen bei der Post abgibt, plötzlich beim letzten Essen auftaucht, habe ich auch nicht. Ich dachte zuerst, dass sie eine Art Geistererscheinung und nur imaginiert ist, wie eben die zuvor großzügig ausgeschmückten Geschichten am Lagerfeuer. Doch sie kann man anschließend in der Kantine am Tag erneut antreffen.

Wenn Jan es durchgespielt hat, kommt vielleicht unsere große Erkenntnis … :melting_face:

Was mir mit am besten gefallen hat: die schöne handgezeichnete Karte, die man in die Hand gedrückt bekommt, inklusive Kompass als Orientierung. Ich mag sowas. :blush:
Leider haben die Devs da zu wenig herausgeholt, hätte mir da einiges mehr erhofft.
Und der satte Klang und das Gefühl beim Hantieren mit der Kabelschere sind toll.

Zwei technische Kleinigkeiten:

  • Einmal ist mir das Spiel abgestürzt (CTD)
  • Direkt danach wollte ich die verlorene Zeit aufholen, letzter Speicherpunkt lag 6–7 Minuten zurück, bin durchgerannt und hing dann vor dem nächsten Stacheldraht fest, ohne die üblichen „Hitpoints“ zum anschließenden Durchtrennen


Tolle handgezeichnete Karte


Hier ging es nicht mehr weiter, weder vor noch zurück


Es kann stellenweise echt schön aussehen


Na, was wächst denn hier?

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Die Blume fand ich auch toll!

Das Ende fand ich auch viel zu positiv. Es war eine verlustreiche gescheiterte Operation. Gerade auch, wie du schreibst, mit der Info am Ende passte das nicht zusammen.

Auch das habe ich so gar nicht verstanden. Warum schreibt sie Briefe/ schickt Sachen? Das ergab wirklich so gar keinen Sinn.

Dieses Halluzinieren am Ende hätte ich auch nicht gebraucht und schon gar nicht in dieser Länge. Ich kann mir das höchstens so erklären, dass er am Ende doch Panik bekommt, da er ja der Letzte ist und ein Dummy direkt vor ihm niedergeschossen wird, kombiniert mit den Schuldgefühlen an Lonnies Tod.

Aber insgesamt wirklich interessant dieses Ereignis einmal nachzuspielen, von dem ich wirklich so gar nichts wusste.

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Wollte eben in RoadOut loslegen und siehe da, es lud erstmal ein Patch runter. Das haben sie extra für @lnhh gemacht:


:grinning_face:

Sind schon fleißig, die Devs:

Völlig absurd, wie man jetzt mit Healthpacks zugespammt wird. :rofl:
Man bekommt dauerhaft zu viel Schaden ab und muss sich dadurch ständig heilen, warum das nicht aufgefallen ist beim Testen? Oder fanden die das sogar gut als Spielmechanik? :face_with_spiral_eyes:

Und die Karte richtig zu lesen regt mich so langsam auf, Blautöne in Blautöne in blau in blau …
Entweder sind es Berge/Wälder/Hindernisse oder Wasser oder ist befahrbar. Super schlecht lesbar. :angry:

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