Gaming Stories – Erstmal speichern

Hallo zusammen,

diesmal geht es bei Gaming Stories um etwas, das wir ständig tun und trotzdem selten bewusst hinterfragen: Speichern. Ob freies Speichern, Checkpoints oder gar keine Sicherung – je nach System fühlen sich Risiko, Spannung und Entscheidungen ganz anders an. Genau darum geht es in der neuen Folge: um die besondere Logik von Savegames und darum, was Speichern mit unserem Spielerleben macht.

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Wie speichert ihr in Spielen? Kontrolle, Komfort oder Nervenkitzel?
  • Ich speichere vor riskanten Kämpfen oder schwierigen Passagen
  • Ich speichere vor wichtigen Entscheidungen oder Dialogen
  • Auto-Saves und Checkpoints reichen mir meist aus
  • Ich lade neu, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es wollte
  • Gerade begrenztes Speichern macht Spiele für mich spannender
  • Ich mag es nicht, wenn ein Spiel mir zu wenig Kontrolle über das Speichern gibt
  • Ich finde es reizvoll, mit den Folgen meiner Entscheidungen leben zu müssen
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Wie immer eine tolle Folge @Faehrmann, und sehr informativ!

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Das war eine sehr coole Folge.
Hat mich gestern auf der Autofahrt direkt übers Speichern philosophieren lassen.
Und ein wirklich interessanter Aspekt, dass Spielen ein in das Medium eingreifende Tätigkeit ist, die pausiert wird.

Danke @Faehrmann <3

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Vor längerer Zeit habe ich Kingdom Come: Deliverance gespielt, also den ersten Teil. Dort wurde versucht, das Speichern in den eigentlichen Spielablauf einzubinden. Man konnte entweder einen Schlafplatz aufsuchen und dort speichern, oder man hatte Retterschnaps dabei, den man trinken konnte, um zu speichern.

Den Schnaps konnte man gelegentlich finden. Besser war es aber, das Rezept zu besitzen, die Zutaten zu sammeln und ihn selbst zu brauen. Es gab einen Haken: Wenn man den Schnaps häufig nutzte, konnte man recht zügig eine ordentliche Alkoholabhängigkeit entwickeln, natürlich mit entsprechenden Einschränkungen.

Grundsätzlich fand ich das einen beachtenswerten Versuch, die Immersion auch beim Speichern aufrechtzuerhalten. Schade war nur, dass diese Idee in der Praxis für mich nicht wirklich gut funktioniert hat. Auf dem Papier klingt es stark, im tatsächlichen Spielfluss wird es dann aber eher umständlich. Das Problem war jedenfalls: Diese Art des Speicherns war so mühsam und mit so vielen Konsequenzen verbunden, dass bei mir bald der Mod für freies Speichern installiert war.

Kennt ihr noch weitere Spiele, die beim Speichern ähnlich ungewöhnliche Wege gehen?

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Super wichtiger Aspekt für mich bei allen Games. Bin eine absolute Save-Scummerin - einen Schritt gehen und F5. Vor jedem Skill-Check F5. Einmal atmen und F5 :wink:

Daher beäuge ich alle Spiele ohne freies Speichern skeptisch.

Auch ist jedes Spiel, das einen Spielstand nur langsam lädt, nicht meins.

Und ja, seufz, hätten wir nur in Real Life manchmal ein F9 :slight_smile:

Danke für die tolle Folge!

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Ungewöhnlich … hm fällt mir nix ein. Aber ich finde die Speicherpunkte von Undertales sehr schön:

Zugegeben, gerade dieses Spiel konnte ich nicht ohne fremde Hilfe spielen (s.o., ;-))

Aber die Sterne passen so richtig zum Spielinhalt. Sehr schön.

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Fand ich garnicht so wild in Kingdom Come 2 (und 1). Gerade dass man beim Schlafen speichert hat viel für Immersion gesorgt, da ich so ein Tagesablauf hatte und nach Gaststätten ausschau gehalten habe (da man ja nur in einem „owned“ bed speichert). Wenn man einfach im Heu irgendwo schläft speichert man nicht. Vor wichtigen Szenen dann ein Retterschnaps getrunken und ohne Abhängigkeit durchs Spiel gekommen.

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