Völlig legitim. Vermutlich wäre der Konflikt längst gelöst wenn mehr Menschen das uninteressant fänden (s.u.).
Vermutlich nicht. Es gibt halt leider drei Gruppen, bei denen Israel- und/oder Juden-Hass anlassunabhängig irgendwie zur „Folklore“ gehört:
- Muslime/Araber (natürlich nicht alle),
- Rechtesextreme (eigentlich alle) und auch
- „Progressive/Linke“ (natürlich nicht alle, weiss nicht mal genau was die Begriffe bedeuten sollen).
Konsequenz: Wenn man mit einem Israel-T-Shirt in den Supermarkt gehen würde, riskierte man aus gleich drei Richtungen Ärger bis Prügel. Nicht schön. ![]()
Und noch schlimmer: Diese „Folklore“ heizt damit den Konflikt immer wieder zusätzlich an und auf.(*)
Hamas und Hisbolla sind in diesem Sinne dann der extreme Endpunkt dieser „Folklore“.
Denn es geht denen ja erklärtermaßen*(*) nicht um Frieden für die Palästinenser oder noch nicht mal um einen Staat für die Palästinenser. Es geht ihnen darum, die Israelis/Juden von den heiligen Städten in und um Jerusalem zu vertreiben. Damit das heilige Land von den „Ungläubigen“ befreit wird.
Klingt sehr bescheuert, aber vor 700 Jahren hatten wir Euorpäer unter dem Marketing-Begriff „Kreuzzüge“ schonmal haargenau dieselbe Idee. Ich hab mittlerweile das Gefühl, dass Religionen im Alter von 1300 Jahren irgendwie in eine Art Pubertät kommen und sich danebenbenehmen. Wäre lustig, wenn’s nicht so tödlich wäre.
(*) Sonst wäre der Konflikt „nur“ eine (für die Betroffenen natürlich schmerzhafte) Herausbildung von Landesgrenzen anhand sprachlicher, religöser, ethnischer oder Kultureller Grenzen.
(**) Finde das Zitat leider gerade nicht. Aus der Erinnerung hat der Hamas-Chef(?) mal gesagt: lieber opfert er Millionen [von Palästinensern] als Jerusalem den Israelis zu überlassen.