Es ist endlich wieder so weit. Jan und Edgar kommen zusammen und besprechen in der 20ten Folge des Fundbüros sowohl über einen spannenden Genremix als auch über ein Videospiel-Kuriosum mit Bezug zum Übernatürlichen.
Den Anfang macht Kainga: Seeds of Civilization, dass seine Alleinstellung durch eine Mischung aus Village-Builder und Roguelite-Elementen erzielen möchte. Ob diese besondere Kombination überzeugt, wir finden es herraus.
Und dann wäre da natürlich noch der Elefant im Raum: Stalin vs. Martians, ein RTS in dem die Spieler:innen die Sowjetunion vor einer Invasion kleiner bunter quietsche Aliens bewahren müssen. Vielfach als eines der schlechtesten Vertreter des Genres bezeichnet, kann doch einiges über dieses Spiel erzählt werden. Wie eh und je wünschen wir euch beste Unterhaltung und empfehlen gleich zum Video zu greifen, da bekommt ihr volle Expertise und passendes Gameplay in einem.
Ich möchte mit einer Anekdote, die ich im Cast noch nicht erzählt habe, noch einmal den Charakter von SvsM herausstellen. Wer das Video aufmerksam verfolgt hat, wird sehen, dass sich die Entwickler durchaus an der einen oder anderen Stelle Gedanken gemacht haben. So finden sich in den Ladescreens zum Beispiel immer wieder Bild-Fehler-Suchspiele à la „Finde die fünf Unterschiede”. Das hebt natürlich nicht die Qualität des Gesamtkunstwerks, ist aber ein nettes Detail.
Mein vollster Respekt geht mal wieder raus ans Fundbüro!
Beide Titel passen hier wie die Faust aufs Auge rein.
Wie man dieses vollkommen obskure Stalin-vs.-Martians-Dingens ausgräbt und sich bei Wertungen irgendwo im Bereich von 1 von 10 dann auch noch dran wagt … da kommt man ja kaum aus dem Staunen raus. Dass die Entwickler wohl selbst nicht ganz von dieser Erde gewesen zu sein schienen, lässt einen vermutlich noch mehr erzählenswertes Zeug darin finden, als das Spiel ohnehin schon anbietet. Echt grandios!
Solche Einzelentwickler-Spiele überraschen mich auch immer wieder. Da ist Kainga keine Ausnahme. Es ist schon erstaunlich, was einzelne Leute so auf die Beine stellen können und wie sie es trotz mancher Ecken und Kanten schaffen, am Ende ein vergnügliches Spiel hinzulegen.
Genau solche Ausgrabungen machen mir besonders Spaß. Schöne Folge!
Ich wuerde gerne wissen, was Jan damals „geritten“ (ueberzeugt) hat, das Ding bei Kickstarter mit Geld zu bewerfen - nicht, dass das per se ein schlechtes Spiel sein mag, aber das sieht ja von aussen wirklich alles andere als einladend aus.
Find im Gegenteil, der Stil hat mich neugierig gemacht.
Jetzt nach dem 2ten Level der Demo muss ich sagen, ja ist sehr entspannt… schönes Ding und sicher die paar Kröten wert.
Ich empfinde diesen „low resolution“ Stil als relativ anstrengend anzuschauen. Aber ich schalte auch immer direkt alle „Pixel Font“, CRT Style etc Optionen in Spielen ab.
Mein Herz geht auf, bei solchen Nachrichten. Danke!
Ich war im Cast glaube ich auch etwas zu negativ. Jetzt denke ich mir so, das Spiel ist eher eine Art Kunstprojekt und auch so müsste man es besprechen.
Das muss ich dem Spielein wenig anmakeln, zumindest im „Storymodus“ gibt es wenig Platz - Vielleicht ist das Konzept, in die Höhe zu bauen, was aber dann das bestücken mit den Einzelnen Verbesserungssachen schwer macht.
Eventuell ist das auch die Herausforderung? Steht ein bisschen gegen die Chilli Vanilli Ausrichtung.